Meine politischen Prioritäten

Politik kann nur gelingen, wenn wir gemeinsam und verantwortungsvoll die Aufgaben angehen. Daher führe ich ein paar Themen auf, die ich gerne bei einer weiteren Amtsausübung priorisieren möchte: 

🚦 Verkehr und Baustellen

Jeder fängt mal klein an - so Baustellen müssen koordiniert, zeitlich begrenzt und nachvollziehbar organisiert werden. Dauerchaos schadet Wirtschaft, Alltag und Akzeptanz. 
Ich setze mich für ein Verkehrskonzept für alle ein.

Umbau Schweizer Straße: Bitte mit Verstand planen – nicht erst, wenn es knallt

Demnächst steht der Umbau der Schweizer Straße im Raum. Das kann eine Chance sein – wenn von Anfang an mitgedacht wird, was das für Anwohnerinnen und Anwohner, Pendler und den gesamten Verkehrsfluss bedeutet.
Ohne klare Bauphasen, verlässliche Umleitungen und transparente Kommunikation drohen Bauverzögerungen und Unklarheiten, die am Ende vor allem eines erzeugen: unnötige Probleme für alle.

Lokalbahnhof: gut gemeint reicht nicht

Die Idee, den Lokalbahnhof barrierefrei zu gestalten, ist grundsätzlich richtig. Aber die Umsetzung wirkt nur “gut abgedacht”, nicht wirklich durchdacht.
An den Bahnen kommt kein PKW vorbei. Das heißt: Wenn es dort zu einem Unfall, einer Panne oder einem Rückstau kommt, kann das den gesamten Süden lahmlegen. Und wenn dann noch Rettungsfahrzeuge durch müssen, wird aus Ärger schnell Gefahr.

Bahnübergang Stresemannallee / Aussiger Straße: eine Zumutung – und ein Sicherheitsrisiko

Der Übergang an der Stresemannallee / Ecke Aussiger Straße ist seit Langem eine Zumutung. Dort sind bereits viele Unfälle passiert – und trotzdem wurde bislang keine wirksame Lösung umgesetzt.
Hier braucht es endlich Maßnahmen, die für alle Beteiligten sicher sind: für Fußgängerinnen und Fußgänger, Radfahrende, Autofahrende und den ÖPNV.

Was jetzt nötig ist

  • Verkehrssicherheit vor Tempo – besonders an kritischen Knotenpunkten
  • Belastbare Umleitungs- und Rettungswege, die wirklich funktionieren
  • Klare Bauplanung und Kommunikation, damit Menschen planen können
  • Konkrete Lösung für den Bahnübergang statt weiterer Vertagung

Mein Appell: Bitte nicht erst reagieren, wenn es zum Stillstand kommt.
Sondern jetzt planen – vorausschauend, sicher und fair für alle, die hier leben und täglich unterwegs sind.

🎓 Verlässliche Bildung und Betreuung

Frankfurt braucht sanierte, funktionierende Schulen.
Ich setze mich ein für die zügige Sanierung von Schulgebäuden, moderne Ausstattung,  ausreichende Lernräume bei neuen Bauten, mehr und verlässliche Betreuungsplätze, sanierte und nutzbare Turnhallen sowie den Bau einer großen, zeitgemäßen Schwimmsporthalle im Süden Frankfurts.

Die Schulbauoffensive von SPD und Frankfurter Koalition ist gescheitert. Anstelle von Stabilität gibt es Dauer-Provisorien: Schülerinnen und Schüler werden quer durch die Stadt geschickt und oft ist nicht einmal sicher, ob sie in ihrem Stadtteil bleiben können. 


Was mich zusätzlich wütend macht, ist die fehlende Transparenz. Es gibt keine klaren Zielvorgaben, keine verlässlichen Zeitpläne und zu wenig nachvollziehbare Verantwortung. 

Und bei Sicherheit hört jeder Spaß auf: Nach fast drei Viertel Jahren liegt noch immer kein statisches Gutachten der IGS Süd aus dem Dezernat vor. Das ist nicht „kompliziert“, das ist inakzeptabel.

Auch bei der Betreuung wurde der falsche Weg eingeschlagen. Ich war gegen die Schließung des Hortes Zauberwald, der exemplarisch für viele andere steht. Anstatt den Hort auszubauen, wollte die Stadt sparen – auf Kosten von Kindern, Eltern und letztlich auch der Wirtschaft.

Ich habe genug von Ausreden. Mit unserem CDU-Team will ich Frankfurt wieder verlässlich machen: klare Prioritäten, transparente Ziele, verbindliche Termine – und funktionierende Schulen.

Außerdem müssen wir die seit Jahren bekannten Themen anpacken, die einfach nicht erledigt werden. Das Schuldezernat lag seit über 30 Jahren bei der SPD oder den Grünen. Trotzdem sind viele Dinge liegen geblieben: kaputte Turnhallen, schlechte Schulhöfe und Mängel an bestehenden Schulgebäuden. Das sind keine Kleinigkeiten, sondern betrifft die Kinder und meine Kollegen jeden Tag.


Ich setze mich auch klar für den Bau einer großen, modernen Schwimmhalle im Süden Frankfurts ein. Das Textorbad reicht für die geplanten Schülerzahlen in den nächsten Jahren nicht aus. Dass dieses Thema im Dezernat kaum eine Rolle spielt, zeigt für mich, dass nicht gut geplant wird. Wer die Schülerzahlen ernst nimmt, muss wissen, wo Plätze fehlen, und rechtzeitig bauen.

Frankfurt braucht endlich klare Ziele, offene Informationen und eine verlässliche Umsetzung, damit Schulentwicklung und Betreuungsangebote verlässlich funktionieren und sich Familien darauf verlassen können.

🧹 Sauberkeit, Sicherheit und öffentlicher Raum

 Ich setze mich ein für konsequente Sauberkeit, die Durchsetzung geltender Regeln, die regelmäßige Prüfung aller Spielplätze, die Stärkung älterer Mitmenschen  sowie die konsequente Einhaltung des Nachtflugverbots.

Frankfurter Süden: Sauber, sicher, lebenswert

Ich kandidiere für den Frankfurter Süden, weil ich möchte, dass unser Alltag wieder reibungslos funktioniert. Regeln müssen gelten – und auch durchgesetzt werden. Nicht nur auf dem Papier.

1) Sauberkeit: Schluss mit Müll überall!
Viele Orte im Frankfurter Süden sind zu oft dreckig. Das ist respektlos gegenüber allen, die hier leben.
Ich will:
- mehr Müllbehälter, wo sie wirklich gebraucht werden,
- die schnelle Entfernung von illegalem Müll (wilde Ablagerungen),
- mehr Kontrollen und klare Strafen für Menschen, die ihren Müll einfach hinschmeißen,
- konsequentes Handeln bei Taubenfütterung.

Es kann nicht sein, dass die Stadt bei Anfragen aus dem Ortsbeirat sich irritiert zeigt, wenn es um größere Müllbehälter geht.

2) Alt-Sachsenhausen: Wohnen muss wieder möglich sein

An vielen Wochenenden eskaliert die Situation: Es gibt Müllberge, Lärm bis tief in die Nacht, Urin und Fäkalien in den Eingängen sowie Glasscherben auf dem Weg zur Haustür. Einige Anwohner fliehen am Wochenende aus dem eigenen Zuhause – das ist ein Alarmzeichen.


 Die Anwohner spüren das Ergebnis zuerst – und am härtesten.

Ich will, dass Wohnen wieder Vorrang hat.

Es braucht mehr Ordnung und Kontrollen am Wochenende – sichtbar, konsequent und dauerhaft.

Es braucht klare Regeln für Lärm, Sauberkeit und Verhalten, die verständlich sind und durchgesetzt werden.

Es muss Konsequenzen geben, wenn Regeln gebrochen werden – sie müssen spürbar, schnell und bei Wiederholung auch härter sein.
Die Wahrheit ist auch: Die Polizei ist längst am Limit. Wenn Einsätze, Konflikte, Alkohol und Menschenmassen zusammenkommen, können wir nicht noch mehr von den Menschen in Uniform erwarten, sondern müssen ebenfalls agieren.

Die Polizei soll durch eine starke Stadtpolizei entlastet werden: Wir wollen die Stadtpolizei Frankfurt am Main um 50 % aufstocken, damit Präsenz, Kontrollen und Durchsetzung verlässlich funktionieren – und nicht nur auf dem Papier.

Alt-Sachsenhausen soll lebendig sein dürfen. Aber nicht auf Kosten derer, die dort leben. Die Stadt muss wieder zeigen: Regeln gelten – und sie werden auch durchgesetzt.


3) Spielplätze: Orte für Kinder – nicht für Zumutungen
Spielplätze sollen für Kinder da sein. Aber manche werden am Wochenende missbraucht: Es wird hingepinkelt, es bleibt Müll und Scherben liegen und Familien fühlen sich unsicher. Das ist ein echtes Problem für die Gesundheit und die Sicherheit.
Ich will:
– regelmäßige Kontrollen und Prüfungen aller Spielplätze,
– mehr Reinigung, besonders am Wochenende,
– klare Maßnahmen, damit Spielplätze nicht zu „Toiletten“ werden (z. B. bessere Beleuchtung, klare Regeln, Kontrollen, bei Bedarf mobile Toiletten in der Nähe).

4) Senioren: Unterstützung, die wirklich ankommt

Wir im Süden haben eine sehr gute Seniorenbeauftragte. Sie leistet hervorragende Arbeit, aber für die Größe unseres Stadtteils ist eine Person zu wenig.
Ich will:

– mehr Unterstützung und Personal,
– mehr Sitzbänke, sichere Wege und barrierefreie Übergänge,
– Angebote gegen Einsamkeit und mehr Hilfe im Alltag.

5) Nachtflugverbot: Es gilt, also muss es auch eingehalten werden.
In Frankfurt gibt es ein Nachtflugverbot. Das bedeutet, dass nachts keine Flugzeuge starten oder landen sollen. Das muss konsequent eingehalten werden, denn Menschen müssen schlafen können.

Ich will:
- dass die Stadt Druck macht, damit das Nachtflugverbot nicht aufgeweicht wird,
- dass die Stadt die Stabsstelle Fluglärmschutz weiter stärkt – nicht nur „im Römer“, sondern auch für die betroffenen Menschen sichtbar,
- dass ich das Flughafen-Areal im kommenden Mandat gezielt besuche, um vor Ort zu prüfen.
Wo können wir Frankfurt unterstützen und wo müssen wir die Menschen besser schützen?

🏙️ Vernünftiges Bauen, Wohnen und Entwickeln

Städtischer Leerstand muss systematisch erfasst, geprüft und vor Neubau sinnvoll genutzt werden.
 Bezahlbares Wohnen ist Voraussetzung für sozialen Zusammenhalt.


Erst Leerstand nutzen, dann neu bauen
In Frankfurt fehlt Wohnraum, während städtische Wohnungen und Gebäude zeitweise leer stehen. Das ist ein Widerspruch, den wir uns nicht leisten dürfen. Mein Grundsatz ist klar: Bevor wir neu bauen, müssen wir den städtischen Leerstand systematisch erfassen, prüfen und sinnvoll nutzen. Nicht schätzen. Wissen. Handeln.

Genau diese Linie wird in Frankfurt seit Jahren von der CDU auch politisch eingefordert: mehr Überblick, mehr Transparenz und regelmäßige Berichte über Leerstände in städtischen Liegenschaften, damit Räume nicht unnötig ungenutzt bleiben. Im Römer wurde dazu auch ein klarer Antrag mit dem Titel „Schluss mit Leerstand – städtische Immobilien sinnvoll nutzen“ gestellt.
Konkret will ich ein städtisches Leerstandskataster, das aufzeigt, welche Objekte leer stehen, seit wann und warum.

Klare Fristen und Verantwortlichkeiten: Wenn etwas leer steht, braucht es einen Plan mit Datum, Zuständigkeit und sichtbarem Fortschritt.
- Nutzung vor Neubau: Wiedervermietung, Umnutzung, Zwischennutzung – je nachdem, was schnell hilft und rechtlich möglich ist.
- Mehr Tempo beim Wohnraum durch pragmatische Maßnahmen wie Dachausbau und Aufstockung statt immer zuerst neue Flächen zu versiegeln.
Ziele müssen messbar sein und umgesetzt werden.
Im Wahlkampf werden konkrete Zielgrößen benannt, an denen man die Politik messen kann.

Beispielsweise soll es ein städtisches Wohngeld für mittlere Einkommen für rund 40.000 Haushalte geben.
Mehr Wohnungen durch Dachausbau und Aufstockung mit einem Potenzial von bis zu 15.000 Wohnungen.
Diese Zahlen zeigen: Die Hebel liegen auf dem Tisch. Jetzt braucht es den Willen, sie konsequent zu ziehen – sauber, schnell und nachvollziehbar.
Bezahlbares Wohnen ist die Basis für Zusammenhalt.
Bezahlbares Wohnen ist kein Luxus. 

Es ist die Grundlage dafür, dass Familien, Pflegekräfte, Handwerker, Erzieherinnen und Erzieher, Polizistinnen und Polizisten und Rentner hier weiterleben können. Wenn die Menschen, die diese Stadt am Laufen halten, verdrängt werden, gerät das soziale Gefüge aus dem Gleichgewicht.

Darum braucht Frankfurt eine wirkungsvolle Wohnungspolitik: mehr Angebot, schnellere Verfahren und Instrumente, die auch mittlere Einkommen erreichen – zum Beispiel über gezielte Programme, Belegungsrechte und echte Entlastung.

Ich will, dass Wohnen wieder planbar wird. Mit Klarheit statt Zuständigkeits-Pingpong. Mit Umsetzung statt Überschriften. Und mit dem einfachen Prinzip: Erst nutzen, was da ist, dann bauen, was fehlt.




🤝 Bürgerbeteiligung und digitaler Zugang

 Der digitale Raum ist gezielt auszubauen, damit Information, Beteiligung und städtische Services einfach, erreichbar und zuverlässig funktionieren.
 Analoge Angebote bleiben erhalten für alle, die digitale Wege nicht nutzen können oder wollen.

Digitalisierung, die den Alltag leichter macht

Frankfurt muss den digitalen Raum gezielt ausbauen – jedoch nicht als Prestigeprojekt, sondern um den Alltag der Menschen spürbar zu erleichtern. Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie ist dann gut, wenn sie Bürokratie abbaut, Wege verkürzt und Vertrauen schafft, beispielsweise durch klare Informationen, funktionierende Abläufe und verlässliche Rückmeldungen.

1) Ziel: Entbürokratisierung statt Klick-Bürokratie

Digitale Angebote müssen Amtsprozesse vereinfachen und nicht nur „online verfügbar“ machen. Bürgerinnen und Bürger sollen Anträge, Auskünfte und Termine unkompliziert erledigen können: verständlich, schnell und nachvollziehbar.

Ein digitaler Service ist nur dann ein Service, wenn er einfach erreichbar und zuverlässig ist – ohne endlose Formulare, ohne Zuständigkeits-Pingpong, ohne Schweigen als Standardantwort.

2) Transparenz: Probleme sichtbar machen – und lösen

„Frankfurt fragt mich“ war auf einem guten Weg, ein echtes Kommunikationsmittel zwischen Stadt und Bevölkerung zu werden. Genau deshalb ist das, was passiert ist, so bitter: Als eine fünfstellige Zahl offener Meldungen im Mängelmelder öffentlich wurde, wurde diese nicht zum Anlass genommen, Prozesse zu verbessern, sondern sie wurde ausgeblendet.

Das ist ein falsches Signal. Eine Stadt darf Probleme nicht kosmetisch behandeln. Wer Zahlen versteckt, versteckt nicht die Realität, sondern nur die Verantwortung. Vertrauen entsteht nicht durch Hochglanz, sondern durch Ehrlichkeit und das sichtbare Abarbeiten von Problemen.

3) Verwaltung: Die Zusammenarbeit muss intern funktionieren, damit es extern klappt.

Gute Digitalisierung beginnt hinter den Kulissen. Die Kommunikation und Abstimmung zwischen den Ämtern muss klar geregelt, verbindlich und messbar sein. Wenn intern Reibungsverluste herrschen, kommt extern Frust an.

Eine moderne Stadtverwaltung braucht deshalb:

- eindeutige Zuständigkeiten (wer macht was bis wann),

- nachvollziehbare Bearbeitungsstände,

- verbindliche Rückmeldefristen und

- Systeme, die wirklich miteinander sprechen.

Schöne Bilder können eine Stadt wärmer wirken lassen, aber sie ersetzen keinen funktionierenden Prozess. Inhalt schlägt Inszenierung.

4) Beteiligung: niedrigschwellig, verständlich, wirksam

Bürgerbeteiligung darf nicht in komplizierten Plattformen versanden oder als Symbolpolitik enden. Beteiligung muss so gestaltet sein, dass Menschen sie ohne Vorkenntnisse nutzen können. Am Ende muss klar sein: Was wurde eingebracht? Was wurde entschieden? Und warum?

5) Fairness: Ältere Menschen mitdenken – und niemanden ausschließen

Bei Digitalisierung und Beteiligung müssen insbesondere ältere Menschen konsequent mitgedacht werden: barrierearm, gut lesbar, einfach zu bedienen – und mit echter Unterstützung (z. B. Vor-Ort-Hilfe, Telefonservice, Sprechstunden).

Gleichzeitig bleibt ein Prinzip unverhandelbar: Analoge Angebote bleiben für alle erhalten, die digitale Wege nicht nutzen können oder nicht nutzen wollen. Eine Stadt ist nicht modern, wenn sie digitalisiert. Sie ist modern, wenn sie dabei niemanden verliert.

6) Anspruch: Verlässlich statt laut

Frankfurt kann mehr als gute Schlagworte. Wir brauchen eine Digitalisierung, die leise funktioniert: im Hintergrund stabil und im Vordergrund verständlich.

Denn am Ende zählt nicht, wie gut etwas beworben wird, sondern ob es den Menschen wirklich hilft.

All meine Ziele bauen auf den 10 Punkte Plan der CDU Frankfurt auf:

also noch mehr also unter:  https://www.cduffm.de/kommunalwahl/